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A warehouse with pallets and boxes, stacked up to the ceiling
Case Study

Wie Front Row und Axiom Return Solutions Beauty- und Wellness-Brands dabei helfen, Margen im großen Maßstab zurückzugewinnen

Übersicht

Der Amazon-Marktplatz ist ebenso sehr ein Ökosystem wie ein Vertriebskanal und für die meisten Beauty-, Health- und Wellness-Brands der zentrale Motor für Conversion. Produkte durchlaufen Fulfillment-Center, automatisierte Sortiersysteme, Tote Bins, Lkw-Transport, Retourenzentren und Logiksysteme für den Wiederverkauf, bevor sie überhaupt einen Kunden erreichen. Und wenn sie zurückkommen, durchlaufen sie diese Maschinerie erneut, oft ohne dass eine Brand sie jemals zu Gesicht bekommt.

Diese Komplexität schafft einen stillen, aber kostspieligen blinden Fleck. Retouren werden in der Regel als Kosten des Geschäftsbetriebs behandelt. Inventar wird entfernt. Ein Teil davon wird als nicht verkaufsfähig eingestuft. Ein Teil wird automatisch entsorgt. Ein Teil gelangt allein auf Basis von Systemlogiken wieder in den Umlauf. Die finanziellen Auswirkungen fließen in die Margenmodelle ein und werden als unvermeidbar abgeschrieben.

Für Brands, die auf Amazon 100 Millionen, 300 Millionen oder mehr umsetzen, entspricht jedoch selbst eine moderate Retourenquote einem Inventarwert in Millionenhöhe. Die Frage ist nicht, ob Retouren existieren. Die Frage ist, ob sie strategisch gemanagt werden. Front Row war überzeugt, dass es einen besseren Weg gibt.

Die fehlende Ebene in den Amazon-Daten

Die meisten Brands verlassen sich auf Amazons Codes für die Ursache von Warenrücksendungen, um Performance-Probleme zu verstehen. „Artikel defekt.“ „Beschädigt angekommen.“ „Nicht mehr benötigt.“ Auf dem Papier wirkt das umsetzbar, in der Realität ist es jedoch unvollständig.

Kunden wählen oft ungenaue Gründe aus. Amazons System trifft automatisch Entscheidungen auf Basis des Haltbarkeitsdatums. Ob Inventar als verkaufsfähig oder nicht verkaufsfähig eingestuft wird, wird im großen Maßstab entschieden. Und nichts davon enthält die Nuancen, die erst durch die physische Prüfung des Produkts sichtbar werden, denn du kannst nicht verbessern, was du nicht sehen kannst.

Um diese Sichtbarkeitslücke zu schließen, ging Front Row eine Partnerschaft mit Axiom Return Solutions ein, einem Reverse-Logistics-Unternehmen, das ausschließlich für Amazon-Seller aufgebaut wurde. Axiom ist darauf spezialisiert, Amazon-Remissionssendungen anzunehmen, jede Einheit zu prüfen, eine Bewertung und Disposition zuzuweisen, Claims bei betrügerischen oder fehlerhaften Retouren einzureichen und zu bestimmen, was strategisch wieder in den Bestand integriert werden kann.

Seit Oktober 2024 hat Axiom in seiner 40.000 Quadratfuß großen Anlage fast 200.000 Einheiten für von Front Row betreute Brands verarbeitet. Dieses Volumen liefert eine wertvolle Perspektive auf operative Effizienz im großen Maßstab.

Zurückholen, was sonst abgeschrieben worden wäre

Über Beauty-Brands hinweg sieht Axiom bei Retouren durchgängig, dass 30 bis 40 % des zurückgesendeten Inventars für eine Wiedereingliederung in Amazon infrage kommen. Allein diese Zahl verändert die Perspektive. Für viele große Seller werden Retouren automatisch entsorgt, weil der Aufbau einer internen Reverse-Logistics-Infrastruktur zu komplex erscheint. Der Standard ist dann die Eliminierung. Zehn Prozent Retourenquote? In die Landed Costs einrechnen und weitermachen. Wenn jedoch selbst ein Drittel dieses Inventars wieder in einen verkaufsfähigen Zustand gebracht werden kann, summieren sich die finanziellen Auswirkungen sehr schnell.

Schon wenn Abschreibungen im großen Maßstab nur um ein oder zwei Prozentpunkte reduziert werden, lässt sich spürbar Marge zurückgewinnen. Diese Marge kann dann wieder in Media, Creative, Packaging-Upgrades oder Expansion reinvestiert werden. Retouren verschieben sich damit von einem Kostenfaktor zu einem Umsatzhebel.

Beauty ist anders und stärker exponiert

Sobald es Anzeichen für eine Nutzung gibt, darf ein Produkt aus ethischer und regulatorischer Sicht nicht wieder in den Umlauf gebracht werden. Ob ein Produkt geöffnet wurde, ist entscheidend. Siegel sind entscheidend. Das Vertrauen der Kunden ist entscheidend.

Gleichzeitig unterscheiden die automatisierten Systeme von Amazon nicht immer mit dieser nötigen Genauigkeit. Ein Artikel, der ungeöffnet wirkt, kann erneut an einen Kunden geschickt werden. Wenn dieser Kunde dann etwas erhält, das kompromittiert wirkt, trifft die negative Bewertung die Brand und nicht das Fulfillment-Center.

Front Row und Axiom unterbrechen diesen Kreislauf. Jede Einheit wird physisch geprüft. Benutzte Produkte werden aus dem Umlauf genommen. Betrügerische Retouren werden identifiziert und entsprechende Claims eingereicht. Fehlende oder fehlerhafte Remissionssendungen werden in Seller Central abgeglichen.

Ein Fall von Haltbarkeit und Interpretation

In einem Fall bei einer von Front Row betreuten Brand wurden gebündelte Fünferpacks auf Amazon aufgrund eines überschrittenen Abluaufdatums entfernt. Auf der Außenverpackung war das früheste Ablaufdatum der einzelnen enthaltenen Produkte angegeben, wodurch die automatische Entfernung ausgelöst wurde.

Bei der Prüfung stellte Axiom fest, dass sich mehrere Einheiten innerhalb des Bundles noch deutlich innerhalb des verkaufsfähigen Zeitfensters befanden. Statt das gesamte Set zu entsorgen, wurde das Inventar neu konfiguriert und compliant weiterverkauft.

Ohne physische Prüfung und ein Verständnis der Supply Chain wäre dieses Inventar vernichtet worden. Genau hier wird Reverse Logistics zu einem strategischen Hebel.

Nachhaltigkeit mit Kontrolle

Nachhaltigkeit ist zunehmend Teil der Brand-Strategie, doch die operative Umsetzung innerhalb des Amazon-Ökosystems ist komplex.

Axiom führt einen Audit Trail vom Wareneingang bis zur finalen Disposition. Inventar, das nicht wieder in den Bestand integriert werden kann, kann liquidiert oder, wenn die Brand dies erlaubt, über freigegebene Spendenkanäle weitergeleitet werden. Verpackungsmaterialien werden intern weiterverwendet. Entsorgung wird, wenn sie notwendig ist, verantwortungsvoll umgesetzt.

Wichtig ist vor allem, dass Brands die Kontrolle darüber behalten, wohin ihr Inventar fließt. In Kategorien, in denen unautorisierte Wiederverkäufe die Brand-Equity beschädigen können, ist diese Kontrolle entscheidend.

Produkte von Deponien fernzuhalten, ist wertvoll. Sie von unkontrollierten Sekundärmärkten fernzuhalten, ist genauso wichtig.

Technologie ermöglicht Geschwindigkeit und Präzision

Reverse Logistics scheitert, wenn Inventar liegen bleibt. Wenn Remissionssendungen nicht schnell und intelligent verarbeitet werden, stauen sie sich, binden Kapital und werden zu operativen Belastung.

Axioms hauseigene RMS-Software wurde speziell für diesen Workflow entwickelt. Sie ermöglicht markenspezifische SOPs, SKU-spezifische Bewertungslogiken, Claims-Tracking und Dispositions-Reporting. Jedes Produkt wird auf Basis individueller Regeln statt generischer Annahmen bearbeitet.

Dieses Maß an Präzision spiegelt die übergeordnete Amazon-Strategie von Front Row wider: datenbasiert, technologiegestützt und konsequent auf Umsetzung ausgerichtet.

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Im großen Maßstab werden Details zur Strategie

Seit Oktober 2024 wurden fast 200.000 Einheiten für von Front Row betreute Brands über die 40.000 Quadratfuß große Reverse-Logistics-Operation von Axiom verarbeitet.

Über Beauty-Accounts hinweg sind typischerweise 30 bis 40 % des retournierten Inventars für eine Wiedereingliederung geeignet.

Diese Zahlen stehen für mehr als nur operativen Durchsatz. Sie stehen für eine zurückgewonnene Chance, möglicherweise im Wert von Millionen Dollar, für große Brands, die auf Amazon aktiv sind.

Der Marketplace wird weiterhin an Komplexität gewinnen. Fulfillment-Netzwerke werden wachsen und die Automatisierung wird zunehmen. Brands, die Retouren als Nebensache behandeln, werden weiterhin Marge abschreiben. Brands, die Reverse Logistics als Strategie verstehen, werden diese Marge steigern.

Durch die Partnerschaft mit Axiom Return Solutions unterstützt Front Row Beauty-, Health- und Wellness-Brands genau dabei: Retouren in Umsatz zu verwandeln und operative Komplexität in einen Wettbewerbsvorteil zu überführen.

Victor
Rene
Marisa

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